Feuchtigkeitsmessung:

Bevor Estriche mit einem keramischen Material oder Naturstein belegt werden, muss die Belegreife geprüft werden.

Diese ist dann erreicht, wenn das CM-Gerät bei einem Zementestrich höchstens 2% und bei einem Anhydritestrich
höchstens 0,5% (bei Fußbodenheizung 0,3%)
Feuchtegehalt anzeigt.



Bei der Messung mit dem CM-Messgerät wird aus der Estrichfläche eine Probe ausgestemmt und in einem Mörser grob zerkleinert. Danach wird die Probe genaustens abgewogen und zusammen mit Stahlkugeln in die Druckflasche eingefüllt. Anschließend wird die Glasampulle mit Calciumcabit vorsichtig eingelegt und verschlossen.

Danach wird durch Schütteln die Ampulle zerbrochen und durch die Reibung die Estrichprobe sehr fein zerkleinert.

Nach einer genau definierten Zeit kann dann anhand des aufgesetzten Manometers der Feuchtegehalt des Estrichs genau definiert werden.

Nach der Messung bekommen Bauherr und Architekt zur Kontrolle ein Messprotokoll ausgehändigt.